Cookie Dough Eiskrem zum abheben

29 Jun

Ihr kennt sie bestimmt alle die weltberühmte Eismarke Ben&Jerrys. Ich habe sie erst vor kurzem entdeckt und muss sagen, dass mich das Eis wirklich vom Hocker gehauen hat sowohl der Geschmack, als auch der Preis. Ich meine 3,50€ für 150ml. Eis? Also ich finde das ist schon ziemlich happig,(allen fair trade Maßnahmen zum Trotz) aber der Geschmack ist einfach mit keinem Eis zu vergleichen, jedenfalls nicht mit der Eiskrem, die sonst in den Geschäften angeboten wird.

Jedenfalls dachte ich das…

Eines schönen sorgenfreien morgens, an denen ich wiedermal nichts besseres zu tun hatte, als mich vor meinen Laptop zu setzen und Blogs nach Cupcakerezepten zu durchforsten, stieß ich ganz unerwartet auf ein Keks-Teig Rezept, dass man essen kann, ohne Bauchschmerzen zu bekommen. Da die Seite jedoch aus Amerika stammt, war ich so frei und habe das ganze übersetzt und die Angaben umgerechnet, so dass auch ihr in den Genuss der wohl besten Cookie-Dough Eiskrem der Welt kommen könnt.

Ihr braucht:

240 gr. Mehl
1/2 Tl. Salz
170 gr. geschmolzene Butter
225 gr. braunen Zucker
115 gr. Zucker
1 Fl. Vanillearoma
4 El. Milch
Schokolade nach Wahl
Vanilleeis

Im Prinzip müsst ihr nur die ganze Zutaten gut miteinander verrühren, die Schokolade in kleine Stücke zerkleinern und sie dem Teig hinzufügen. Ich nehme immer eine 100gr. Packung, dass reicht mir völlig, wer will kann selbstverständlich auch mehr nehmen. Nun nimmt man das Vanilleeis, welches ein wenig angetaut sein sollte und hebe es vorsichtig unter die Hälfte des Keksteigs. Die Hälfte reicht bei einer Packung Vanilleeis völlig, da man sonst kein Eis, sondern mehr Keksteig als Eis hat. Wer den Keksteig jedoch bevorzugt, kann das natürlich auch tun:D Der Teig schmeckt auch schon ohne Vanilleeis einfach himmlisch^^

Die andere Hälfte des Keksteigs kann man entweder roh verputzen, oder die wohl offensichtlichste Variante man kann COOKIES daraus backen:D (wer hätte das gedacht^^)
Dafür fügt man dem Teig noch ein Ei hinzu (Eier sorgen übrigens angeblich dafür, dass man vom rohen Keksteig Bauchschmerzen bekommt) und gibt etwas Kakaopulver hinzu. Ich nehme ungefähr 2-4 El. Kakaopulver, wer jedoch einen etwas schokoladen-artigeren Geschmack bevorzugt, sollte vielleicht etwas mehr nehmen, denn ich bevorzuge es nämlich eher süß. Danach gibt man noch ung. 70gr. weiße Schokolade hinzu und verrührt alles schön sorgfältig.
Danach verteilt man den Teig, in Form von kleinen Kreisen, auf einem Blech und lässt sie bei ung. 175°C, eine halbe Stunde backen.

Für die Backzeit kann ich euch leider keine genauen Angaben geben, da unser Backofen kaputt ist und dieser eigentlich immer etwas länger, als die vorgeschriebene Zeit braucht (eigentlich viel länger…-.-). Ich rate euch einfach, ab und an mal nachzuschauen und einen Keks vielleicht anzuschneiden. Wenn er von außen fest, aber von innen noch recht flüßig ist, ist er genau richtig.

http://www.cupcakeproject.com/2009/03/raw-cookie-dough-thats-safe-to-eat.html

Bedauerlicherweise, habe ich weder ein schönes Foto von dem Eis, noch von den fertigen Cookies, da das Eis schneller weg war, als das der Blitz der Kamera sie erfassen konnte und ich die Cookies leider klein schneiden mussten, da wir keine passende Box mehr für sie hatten. Allerdings, werde ich diese aber noch nachposten, wenn ich das nächstemal Cookie Dough zubereite^^

Der Baum der Zukunft…?

16 Jun

der Baum der Zukunft?

Als ich dieses Bild zum ersten mal sah, dachte ich:“ wow, nettes Matte painting“. Als ich dann jedoch den Artikel zu diesem Painting las und feststellen musste, dass es solche „Bäume“ wirklich in naher Zukunft geben solle, starrte ich erstmal ein paar Minuten auf meinen Bildschirm und rang nach Worten, die ausreichend genug wären, um diese geniale Erfindung zu beschreiben, bis mir ein leises und ehrfürchtiges „krass“ über die Lippen kam.

Forscher der Columbia University in New York ist es in Zusammenarbeit mit dem Influx Studio in Paris gelungen, einen künstlichen Baum zu erschaffen.

Im Prizip, handelt es sich hierbei um eine Maschine, die den Photosynthese Prozess einer Pflanze simulieren soll und einem Drachenblutbaum mit weitreichenden Ästen und einer „Regenschirm-artigen“ Baumkrone, welche als Plattform für die Solarzellen dient, ähnelt.

Die Idee eines künstlichen Baumes stammte ursprünglich aus Massachusetts, wo es Anfang 2011 einen Wettbewerb mit dem Titel „Boston Treepods 2011“ gab. Gesponsert von der SHIFTboston Organisation, entwarfen Teams von Ingineuren einen Synthetischen Baum, der genau das tut, was echte Bäume auch tun -Co2 in O2 umwandeln-nur, dass dieser Baum weder Wasser, noch Erde benötigt.

Der sogenannte „treepod“ wurde aus recyclten Plastikflaschen gefertigt und bedient sich einer „Co2-abbauenden Technik, die als „humidity-swing“ bezeichnet wird und dazu dienen soll die Luft zu reinigen.

Der treepod ist zudem in der Lage, als eine Art Stadtbeleuchtung zu fungieren.

http://people.tribe.net/carpenternj/blog/cbbd00d7-f0fb-4920-88cd-321b7ad9c5f2

Auffbau des treepods

Viele von euch werden wohl nun sagen, es wäre doch viel einfacher und wesentlich billiger echte Bäume anzupflanzen. Jedoch brauchen diese Bäume recht lange Zeit um soweit zu wachsen, bis sie in der Lage sind die gleichen Mengen Co2 umzuwandeln, wie der treepod.

Allerdings muss ich auch zugeben, so toll ich diese Erfindung auch finde, dass der treepod einen echten Baum nicht ersetzen wird. Zumal ein Prototyp noch gar nicht getestet wurde und ich mich frage, ob diese „Bäume“ wirklich ihren Preis wert sind. Jedoch denke ich, dass so ein treepod eine super Ergänzung zu einem echten Baum wäre und sollte diese Technik wirklich funktionieren, wäre Städten mit hoher Co2 Belastung sicherlich geholfen.

Im Übrigen, findet ihr nicht auch, dass diese treepods auch ohne „humidity-swing“ Technik eine wunderhübsche Außenbeleuchtung wären:)?